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#Videoproduktion

Videoproduktion und Imagefilm für Marken

Filme, die aus einem Konzept entstehen statt aus einem Angebotspreis. Imagefilm, Produktfilm, Recruitingfilm und Kampagnenspot. Bundesweit.

Case Study

Elektro-SUV Charging-Kampagne

Plug In. Power Up. Take Over. Eine cinematische Kampagne für einen deutschen Premium-Automobilhersteller, die die technischen Spezifikationen eines Elektro-SUV in eine emotionale, visuell überzeugende Geschichte verwandelte.

2.4M

Video-Views

+38%

Engagement

+27%

Probefahrten

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Ausgangssituation

Der Hersteller brauchte eine Kampagne, die die technischen Spezifikationen des Elektro-SUV in emotionale, verständliche Botschaften transformierte.

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Unsere Lösung

Ein cinematisches Kampagnenvideo mit strategischer Ausrichtung und Produktionsexzellenz. Premium-Positionierung kombiniert mit praktischer Überlegenheit.

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Ergebnis

2,4 Millionen Views, 38 % mehr Engagement und 27 % mehr Probefahrt-Anfragen. Die Kampagne positionierte das Fahrzeug als Premium-Wahl.

Der Markt für Videoproduktion konkurriert über Preis und Stückzahl. Über die Qualität eines Imagefilms entscheidet aber nicht die Kamera, sondern das Konzept dahinter, die Vorbereitung und die handwerkliche Sorgfalt. Ein Drehtag ist ein Zeitfenster, das sich nicht wiederholen lässt. Was dort nicht gedacht wurde, ist in der Postproduktion nicht mehr zu reparieren. Deshalb beginnt eine Produktion lange vor dem ersten Take.

Warum Bewegtbild trägt und welche Länge dazugehört

Bewegtbild erreicht in Deutschland an einem Tag mehr Menschen als jedes andere Medium. Die ARD/ZDF-Medienstudie 2025 weist dafür eine Tagesreichweite von 89,1 Prozent und eine Nutzungsdauer von 196 Minuten pro Tag aus. Die Studie beruht auf einer Zufallsstichprobe nach ADM-Standard mit 2.512 befragten deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren, erhoben zwischen dem 28. Januar und dem 18. April 2025.

Wie lang ein Film sein darf, ist damit noch nicht beantwortet, und die Antwort fällt je Kanal anders aus. Im Feed konkurriert ein Film mit dem Daumen: Dort hält ein kurzer Schnitt mehr Aufmerksamkeit als ein langer, weil niemand nach ihm gesucht hat. Wer dagegen etwas erklärt, darf länger werden, weil die Zuschauer mit einer Frage kommen, auf die der Film antwortet. Ein Imagefilm auf der Website hat eine andere Aufgabe als ein Cutdown in den Reels und deshalb eine andere Laufzeit. Die Länge folgt dem Ziel, nicht dem Gefühl.

Quelle: ARD/ZDF-Medienstudie 2025

Was wir produzieren

Die Formate unterscheiden sich nicht in der Technik, sondern in der Aufgabe. Welches passt, entscheidet sich am Ziel, nicht daran, was gerade produziert wird.

Imagefilm

Das Unternehmen als Ganzes: Haltung, Kompetenz, Menschen. Zwei bis vier Minuten, eingesetzt auf der Website, im Vertrieb und auf der Messe. Der Imagefilm beantwortet die Frage, mit wem man es zu tun hat, bevor sie gestellt wird.

Produktfilm

Ein Produkt, ein Nutzenversprechen. Die Beschränkung ist der Punkt: Wer drei Vorteile gleichzeitig erklärt, erklärt keinen.

Recruitingfilm

Kultur lässt sich nicht behaupten, nur zeigen. Recruitingfilme wirken über echte Mitarbeitende an echten Arbeitsplätzen. Authentizität schlägt hier Perfektion, weil Bewerber Inszenierung erkennen und ihr misstrauen.

Social Cutdowns

Ableitungen aus dem Hauptdreh im Hochformat, mit dem Hook in den ersten Sekunden. Sie sind kein Nebenprodukt der Postproduktion, sondern eine Entscheidung, die am Drehtag fällt.

Kampagnenspot

Die kürzeste und zugleich aufwendigste Form: hohe Inszenierungsdichte, jede Sekunde gebaut. Was hier fehlt, fällt auf, weil nichts es überdeckt.

Warum die Konzeption über das Ergebnis entscheidet

Empfohlen werden für die Vorbereitung 30 bis 40 Prozent der Projektzeit und 15 bis 25 Prozent des Gesamtbudgets. Das klingt nach viel, solange man Pre-Production für Verwaltung hält. Sie ist das Gegenteil: die einzige Phase, in der Fehler noch billig sind.

Der Drehtag ist ein irreversibles Zeitfenster

Location, Protagonisten, Licht und Crew sind für Stunden gebucht und dann vorbei. Was am Set nicht gedacht wurde, ist in der Post nicht reparierbar; es kostet einen zweiten Drehtag. Konzeptfehler skalieren deshalb mit dem Tagessatz, nicht mit der Konzeptzeit. Eine zusätzliche Stunde am Schreibtisch ist die günstigste Stunde im ganzen Projekt.

Das Storyboard ist ein Alignment-Werkzeug

Ein Storyboard ist kein Selbstzweck und kein Kunstwerk. Sein Zweck ist, dass Kunde und Crew nicht zwei verschiedene Filme im Kopf haben. Visualisierte Szenen machen den Dissens sichtbar, solange er noch eine Diskussion ist und kein Nachdreh.

Ein Dreh, alle Formate

Seitenverhältnisse lassen sich auflisten. Interessant ist die Konsequenz: Ein Dreh in 4K und 16:9 schafft die Auflösungsreserve, um in der Post verlustfrei auf 9:16 zu croppen. Die Bedingung dafür ist Center-Framing mit Luft links, rechts und oben. Nur so überlebt das Hauptmotiv den Formatwechsel, inklusive Platz für Untertitel und Einblendungen.

Das ist eine Entscheidung am Drehtag, keine in der Post. Wer 16:9 randvoll ausframt, kommt später nicht mehr auf 9:16. Dann bleiben Letterboxing oder ein Nachdreh. Besonders ergiebig ist das bei Interviews und Statements: geschlossene Aussagen lassen sich sauber in einzelne Clips zerlegen.

Die Zuordnung selbst ist unspektakulär und wird trotzdem regelmäßig zu spät getroffen: 16:9 für YouTube, Website, TV und Messe, 9:16 für Reels, TikTok, Stories und Shorts, 1:1 beziehungsweise 4:5 für den Feed.

Der Ablauf

Briefing, Konzept und Drehbuch, Storyboard, Location Scouting, Drehplanung, Dreh, Schnitt, Color, Sound und Grafik, Abnahme. Die Reihenfolge ist kein Ritual: Jeder Schritt schließt eine Frage, die sonst am Set offen wäre. Und am Set ist jede offene Frage teuer.

Realistisch sind vier bis acht Wochen vom Briefing bis zum Master, davon etwa zwei Wochen Pre-Production, ein bis drei Drehtage und zwei bis vier Wochen Postproduktion. Komplexe Projekte mit mehreren Locations, Animation oder mehrstufigen Freigaben laufen bis zu zwölf Wochen.

Die häufigsten Fehler

Die Fehler wiederholen sich, und fast alle entstehen vor dem Dreh. Kein definiertes Ziel: ein Video, weil der Wettbewerb auch eins hat. Eine Zielgruppe, die nie geschärft wurde, sodass der Film am Ende das eigene Management anspricht statt den Kunden. Kein Storytelling, nur eine Aufzählung von Leistungen. Zu lang statt bewusst geschnitten.

Der meistgenannte technische Fehler ist der Ton. Er wird unterschätzt, weil man ihn nicht sieht. Schlechter Ton vertreibt Zuschauer aber schneller als schlechtes Bild. Am Ende der Kette stehen die zwei teuersten Versäumnisse: kein Distributionsplan, der Film ist fertig und niemand sieht ihn; und Kanalformate, die erst nach dem Dreh bedacht wurden, als sie nicht mehr zu ändern waren.

Häufige Fragen zur Videoproduktion

Was kostet ein Imagefilm?

Das hängt an wenigen Treibern: der Zahl der Drehtage, der Zahl und Erreichbarkeit der Locations, der Anzahl der Protagonisten, dem Umfang an Animation und Grafik sowie dem vereinbarten Buy-out, also dem Umfang der Nutzungsrechte. Ein Film mit einem Drehtag, einer Location und zwei Sprechenden liegt in einer anderen Größenordnung als eine Produktion an drei Standorten mit Darstellern und aufwendiger Grafik. Diese Punkte klären wir im Erstgespräch, und Sie erhalten ein Angebot, das genau Ihren Fall abbildet.

Wie lange dauert eine Videoproduktion?

Realistisch vier bis acht Wochen vom Briefing bis zum Master: etwa zwei Wochen Pre-Production, ein bis drei Drehtage, zwei bis vier Wochen Postproduktion. Komplexe Projekte mit mehreren Locations, Animation oder mehrstufigen Freigaben laufen bis zu zwölf Wochen. Der Zeitplan hängt dabei weniger an der Produktion als an den Freigabeschleifen. Jede zusätzliche Runde verschiebt das Ende.

Wie lang sollte der Film sein?

Nach Ziel, nicht nach Gefühl. Pauschal lässt sich das nicht beantworten, weil die richtige Länge an der Aufgabe hängt. Im Feed konkurriert der Film mit dem Daumen: Dort hält ein kurzer Schnitt mehr Aufmerksamkeit als ein langer, weil niemand nach ihm gesucht hat. Ein Erklär- oder Instruktionsvideo darf deutlich länger laufen, weil die Zuschauer mit einer Frage kommen und bleiben, bis sie beantwortet ist. Für einen Imagefilm auf der Website sind zwei bis vier Minuten üblich, für Social Cutdowns deutlich weniger. Belastbare Vergleichszahlen zu Videolängen gibt es nicht: Was dazu kursiert, stammt weit überwiegend von Anbietern, die selbst Video oder Video-Hosting verkaufen.

Wie viele Drehtage braucht ein Film?

Das ergibt sich aus dem Konzept, nicht umgekehrt. Maßgeblich sind die Anzahl der Locations und die Wechsel zwischen ihnen, die Zahl der Protagonisten und ihre Verfügbarkeit sowie die Zahl der Setups pro Motiv; Umbauzeiten für Licht werden dabei regelmäßig unterschätzt. Für einen Imagefilm liegt der Normalfall bei ein bis drei Drehtagen. Mehrere Standorte bedeuten mehr Tage, nicht längere Tage. Ab einem gewissen Punkt sinkt die Qualität mit der Ermüdung von Crew und Protagonisten.

Wie werden Nutzungsrechte und Buy-out geregelt?

Der Buy-out regelt, wofür der Film verwendet werden darf: nach Einsatzmedium, nach Dauer und nach Gebiet. Das muss vor dem Dreh geklärt sein, nicht danach, denn es betrifft nicht nur den Film selbst, sondern auch die Musik, die Darsteller und die Sprecher, deren Rechte jeweils einzeln erworben werden. Wer die Frage verschiebt, verhandelt sie später aus einer schlechteren Position, weil der Film dann bereits existiert und die Alternative ein Nachdreh wäre.

Bekomme ich aus einem Dreh auch Clips im Hochformat?

Ja, wenn es vor dem Dreh geplant ist. Die Bedingungen sind ein Dreh in 4K, Center-Framing mit Luft links, rechts und oben sowie eingehaltene Safe Margins für Untertitel und Einblendungen. Dann lässt sich aus dem 16:9-Material verlustfrei auf 9:16 croppen. Wer 16:9 randvoll ausframt, kann das nachträglich nicht heilen: Es bleiben Letterboxing oder ein zweiter Drehtag. Besonders ergiebig sind Interviews und Statements, weil sich geschlossene Aussagen sauber in einzelne Clips zerlegen lassen.

Welches Format braucht welcher Kanal?

16:9 für YouTube, die Website, TV und Messe. 9:16 für Reels, TikTok, Stories und Shorts. 1:1 beziehungsweise 4:5 für den Feed. Die Zuordnung selbst ist trivial; der Fehler liegt darin, sie erst nach dem Dreh zu treffen, wenn das Material sie nicht mehr hergibt.

Wie hoch ist unser eigener Aufwand?

Überschaubar, aber nicht null. Sie brauchen Zeit für das Briefing, für die Freigaben und für den Zugang zu Location und Protagonisten. Letzteres verzögert Projekte am häufigsten, weil interne Termine kollidieren. Üblich sind zwei bis drei Korrekturschleifen, auf Rohschnitt, Feinschnitt und Master. Je präziser das Briefing, desto weniger davon werden gebraucht.

Echte Mitarbeitende oder Schauspieler?

Für Recruitingfilme echte Mitarbeitende. Der Film soll Kultur vermitteln, und Kultur entsteht aus echten Menschen an echten Arbeitsplätzen. Authentizität schlägt hier Perfektion, weil Bewerber Inszenierung erkennen und ihr misstrauen. Der Preis dafür ist Vorbereitung: Wer nicht vor der Kamera geübt ist, braucht eine Regie, die ihm die Situation abnimmt, und Zeit, um anzukommen. Für Kampagnenspots mit hoher Inszenierungsdichte sind Darsteller die richtige Wahl, dann aber erkennbar als Inszenierung und nicht als vorgetäuschter Alltag.

Was bringt ein Imagefilm messbar?

Ehrlich beantwortet: Belastbar ist die Reichweite von Bewegtbild in Deutschland. Die ARD/ZDF-Medienstudie 2025 weist dafür die höchste Tagesreichweite aller Medien aus: 89,1 Prozent bei 196 Minuten Nutzungsdauer pro Tag, erhoben an einer Zufallsstichprobe nach ADM-Standard mit 2.512 deutschsprachigen Personen ab 14 Jahren. Nicht belastbar sind die Conversion-Prozente, die zu diesem Thema kursieren: Sie stammen weit überwiegend von Anbietern, die selbst Videos verkaufen, und werden ohne offengelegte Methodik und ohne Fallzahl veröffentlicht. Was ein einzelner Film in Ihrem Fall bewirkt, entscheidet sich an Ziel, Platzierung und Distribution und lässt sich nur an Ihren eigenen Zahlen messen: an Anfragen, an Bewerbungen, an Verweildauer. Wir sagen Ihnen lieber, was sich nicht belegen lässt, als eine Zahl zu zitieren, die niemand nachrechnen kann.Quelle: ARD/ZDF-Medienstudie 2025